Ehrlich gerechnet: Ein Hund ist eine Entscheidung über 12 bis 15 Jahre

Ein wedelnder Schwanz an der Wohnungstür, dieser eine Blick, wenn Du die Leine in die Hand nimmst… Es gibt wenig, das den Tag so zuverlässig rettet wie ein Hund. Aber hinter der ganzen Fellknäuel-Romantik steckt auch eine sehr nüchterne Seite. Einen Hund holt man sich nicht für ein Wochenende, sondern für 12 bis 15 Jahre, sowohl emotional als auch finanziell.

Deshalb bekommst Du hier keine Schätzungen und keine Bauchgefühle, sondern Zahlen von 5.329 echten Hundehaltern: was sie wirklich pro Monat ausgeben, wohin das Geld fließt, warum es teurer geworden ist und an welcher Stelle sie niemals sparen würden. Am Ende rechnest Du mit unserem Kostenrechner Deinen eigenen Hund durch und siehst in Sekunden, wo Du im Vergleich zu allen anderen stehst.

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

Ein Hund kostet in Deutschland im Median 71 bis 90 Euro pro Monat. Rund 45 Prozent der 5.329 befragten Hundehalter geben zwischen 71 und 120 Euro monatlich aus, weitere 28 Prozent kommen mit 50 bis 70 Euro hin. Auf das Jahr gerechnet sind das etwa 850 bis 1.080 Euro laufende Kosten, über ein durchschnittliches Hundeleben von 13 Jahren rund 11.000 bis 14.000 Euro. Anschaffung und Erstausstattung noch nicht eingerechnet.

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Größter Kostenblock: Futter und Leckerlis, genannt von 67 Prozent der Halter
Platz zwei: Tierarzt mit 23 Prozent
Kostenentwicklung: 75 Prozent zahlen mehr als vor zwölf Monaten
Reaktion darauf: weniger als 1 Prozent wechselt deshalb zu günstigerem Futter
Kaufentscheidung: 78 Prozent entscheiden nach Zutatenqualität, nur 6 Prozent nach Preis
Regional: Die Hundesteuer ist Gemeindesache und unterscheidet sich je Wohnort deutlich
Was in den ersten Wochen tatsächlich in den Einkaufswagen muss und was Du Dir sparen kannst, steht in unserem Ratgeber zur Erstausstattung für Hunde.